RISIKEN      ALTERNATIVEN      UV-STRAHLEN      SCHMERZEMPFINDUNG      MEDIKAMENTE      SCHWANGERSCHAFT

 

Vorrangig wird der 4 Wellenlängen Laser zur Entfernung von Laien- und Profitätowierungen, Permanent Make-Up sowie Schmutztätowierungen eingesetzt. Die 4 Wellenlängen ermöglichen die in der Regel vollständige und narbenfreie Entfernung von Tätowierungen in allen Farben.

Laientätowierungen benötigen bei der Behandlung mit dem QX Max bis zur vollständigen Entfernung häufig 4 bis 7 Behandlungssitzungen. Profitätowierungen erfordern aufgrund der höheren Pigmentdichte und Farbenvielfalt zwischen 8 und 12 Sitzungen.

Die Entfernung mit dem Laser ist die effektivste und gleichzeitig eine schmerzarme und narbenfreie Methode, um sich von Tätowierungen zu trennen. Bei einer fachgerecht angebrachten Tätowierung befinden sich die Pigmente der Tinte in der mittleren Hautschicht, der sogenannten Dermis. Nur hier bleibt das Tattoo weitgehend farbecht erhalten. Sind die Farbpigmente zu oberflächlich gestochen, verschwinden sie mit der Zeit von selbst, da sich die äußere Hautschicht regelmäßig erneuert. Bekommt ein Tattoo nach einiger Zeit “Löcher”, dann ist davon auszugehen, dass der Tätowierer hier nur die äußere Hautschicht getroffen hat.

Bei der Entfernung des Tattoos mit einem Laser fährt man berührungslos der Zeichnung nach und erhitzt gezielt die Farbpigmente. Durch die starke Energie geraten sie in Schwingungen bis sie in kleinste Farbpartikel aufbrechen.  Diese Teilchen können dann vom Immunsystem abgebaut werden. Von Behandlung zu Behandlung verblasst das Tattoo mehr und mehr. Aufgrund der Farbeinstellung des Lasers und wegen des kurzen Impulses bleibt die Haut unversehrt.

RISIKEN

Man sollte sich bewusst sein, dass dies ein kleiner Eingriff an der eigenen Haut ist. Im Vergleich zu anderen Tattoo Entfernungsverfahren ist das Risiko einer Hautverletzung bei einer Laserbehandlung viel geringer. 

Die Behandlung wird durch spezialisierte Dermatologen der arzthaus City - Klinik ausgeführt, die vor und nach der Behandlung eine Kontrolle der Hautzone unter dem Tattoo durchführen.

Das Ergebnis und der Verlauf der Behandlung hängen sehr davon ab, wie das Tattoo gestochen wurde. Unter anderem kann es nach Abschluss der kompletten Behandlung zu einer Schattenbildung (Phantombild) auf der Haut kommen. Eine Hyperpigmentierung, die die Farbe der Haut an der Stelle des Tattoos verändert. In sehr seltenen Fällen kann auch eine leichte Narbe oder Verhornung der Haut zurückbleiben. Jedoch können Sie dem auch mit ausreichender Pflege entgegenwirken!

Unmittelbar nach der Behandlung können Farbveränderungen möglich sein, dies ist jedoch normal und unbedenklich. Es signalisiert nur, dass der Vorgang und die Pigmentverschiebung erfolgreich waren. 

Sie können mit adäquater Nachbehandlung viel dazu beitragen, dass alles wunschgemäss abheilt und reibungslos verläuft. Eine korrekte Nachbehandlung verringert die Bildung von Schwellungen, Blutergüssen oder leichten Verkrustungen, welche jedoch meist von selber abheilen.

Lesen Sie dazu bitte unsere Empfehlungen zum Thema Nachbehandlung.

Grundsätzlich minimieren wir mögliche Risiken mit dem Einsatz des Fotona QX Max und dem medizinischen Hautkühlsystem Cryo6 von Zimmer MedizinSysteme.

Alternativen

Zwar gibt es alternative Behandlungsmethoden, sowie Cremes für die Heimanwendung und Behandlungen mittels Schwefel- und Milchsäurelösungen, von diesem unkontrollierten Vorgehen raten wir aber ab. 

UV-STRAHLEN

Auf Sonnenbaden sollte vor und während der Laserbehandlung vollends verzichtet werden.

Schmerzempfindung

Wir setzen ein medizinisches Hautkühlsystem ein, welches bis zu -30°C kalte Luft auf die Hautoberfläche bläst und so die Schmerzrezeptoren der Oberhaut betäubt.

Schmerzlindernd ist vor allem ein Vor-, Zwischen- und Nachkühlen mit Coolpacks, sowie die Vorbereitung der Haut mit einer oberflächlichen Betäubungscreme.

Medikamente

Falls Sie blutverdünnende Medikamente nehmen, sollten diese mindestens eine Woche vor der ersten Laserbehandlung abgesetzt werden.

Schwangerschaft

Werdenden oder stillenden Müttern raten wir generell von Strahlenbehandlungen ab.